Neue Folgen der YouTube Serie „Rede mal ordentlich, Frau Plath!“

Es gibt nun neue Folgen von „Rede mal ordentlich, Frau Plath!“ Ich habe mir viel Rat geholt. Besonders auch bei den Jugendlichen. Deswegen sind die Folgen jetzt auch immer kurz und knackig. Warum ich als alte Lehrerin trotzdem meine, einen YouTube Kanal haben zu müssen, habe ich bei der Gelegenheit auch raus gefunden:

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Sind Konzepte, die aus der Praxis heraus entstehen, „unterkomplex“?

Ich bin eine Frau der Praxis. Alles, was ich entwickelt und beschrieben habe, ist durch die Praxis – in der täglichen konkreten Erfahrung – entstanden – und bewährt sich darin immer wieder. Die Fragen, die mich Schritt für Schritt zur Entwicklung meines Konzepts motiviert haben, waren immer diese: Funktioniert es in der Praxis, erfüllt es meinen Anspruch an diese Arbeit und bringt es meine Vision von einer menschlicheren Gesellschaft voran? Nur dann war es für mich der Verschriftlichung und  der Verbreitung wert. Überall dort, wo Bildung und Theaterpädagogik eher theoretisch und mit intellektuellem Gestus verhandelt werden, nehme ich hin und wieder – aus der Ferne – eine gewisse Distanz wahr. Von außen werden aus dem Elfenbeinturm „bunte Karten“ wahr genommen. Sieht nach einfachen Lösungen aus der Praxis aus. Unterkomplex. Das erheitert mich inzwischen. Zumal mir von all denen, die sich in der Tiefe mit dem Konzept beschäftigen und damit arbeiten, sehr schnell  das Gegenteil „vorgeworfen“ wird: Das ist ja total komplex! Man „hatte sich doch einfachere Lösungen erwartet…!“ Dazu kann ich nur immer wieder sagen: Es gibt keine Rezepte. Aber es gibt konzeptionelle Koordinaten, die Orientierung geben und immer wieder erfolgreiche EIGENE Prozesse ermöglichen. Solche Koordinaten habe ich gefunden und beschrieben. Sie funktionieren. Sie wurden von mir auf der Grundlage meiner Praxis-Erfahrungen entwickelt. Manchen Theoretiker_innen erscheinen sie offenbar deswegen auf den ersten Blick „verdächtig“.

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Auszug aus meinem Buch »Befreit euch – Anleitung zur kleinen Bildungsrevolution.«

Das Buch »Befreit euch!« ist bewusst KEIN »langweiliges didaktisch-theoretisches Lehrbuch im Null-Acht-Fuffzehn-Format«. Ich habe mir die FREIHEIT genommen, es im Sinne der zugrundeliegenden Gesamt-Idee sehr vielseitig zu gestalten. Das heißt: Es gibt sehr viel gelebte Erfahrung aus der Praxis, Unterhaltsames und Theoretisches, Lustiges und Ernstes, Persönliches und Politisches. All das aber bezogen auf mein Gesamt-Anliegen: unser Bildungssystem schleunigst zu verändern – eine andere Perspektive darauf einzunehmen! In meinem Buch verfolge ich dieses Anliegen ganz bewusst auf »verschiedenen Kanälen«… Weil ich von den verschiedenen Facetten des Universums »Mensch« ausgehe und nicht von einem Standard-System. Wer die 428 Seiten auf den ersten Blick also einschüchternd findet, dem rate ich: Schmöker mal rein… Es ist nicht so theoretisch, wie es aussieht… Und hier, als Beweis, eine kleine Leseprobe – der Beginn des Buches:

WAS BISHER GESCHAH – UND WIE ES ZU DIESEM BUCH GEKOMMEN IST

2013 habe ich nach 17 Jahren den verbeamteten Schuldienst aufgegeben, um individueller und produktiver mit Jugendlichen arbeiten zu können, als es in den derzeitigen Strukturen von Schule möglich ist. Seither leite ich gemeinsam mit zwei Kolleginnen die Bildungsinitiative ACT e.V. und führe meine konzeptionelle Arbeit dort im täglichen praktischen und kreativen Austausch fort – sowohl mit Jugendlichen als auch mit Pädagogen*innen, Künstler*innen, Kulturschaffenden und allen Menschen, die sich auf die Suche nach produktiveren Bildungskonzepten gemacht haben. Auszug aus meinem Buch »Befreit euch – Anleitung zur kleinen Bildungsrevolution.« weiterlesen