Im Zweifel für den Zweifel… – Kleine Status-Analyse zur letzten Videoblog-Folge

Heute neue Folge auf meinem Video-Blog »Rede mal ordentlich, Frau Plath«:

Kleine Statusanalyse zur letzten Folge (»Regisseur und Protagonistin«) mit Anna. Thema: Scheitern tut weh – ist aber sehr lehrreich – wenn wir uns trauen, genau hinzuschauen, wo unsere eigenen blinden Flecken sind. Und am Ende des Tages helfen dann doch eigentlich immer nur: Humor und Menschlichkeit. Klingt banal – ist es vielleicht auch – aber der Weg dahin ist meistens keine Butterfahrt. Lohnt sich aber! Im Zweifel für den Zweifel… – Kleine Status-Analyse zur letzten Videoblog-Folge weiterlesen

Regisseur und Protagonistin – Wer schreibt wem das Narrativ?

Zu meiner aktuellen Folge auf YouTube »Machtverhältnisse 2 – Regisseur und Protagonistin«

Ich mache mich in dieser aktuellen Folge ein bisschen über mich selbst lustig und stelle mich einem der unangenehmsten Gefühle, die es gibt: der Scham.

Und das tue ich deswegen, weil ich in letzter Zeit öfter mal den Eindruck hatte, dass so mancher Mensch glaubt, bei mir »liefe immer alles bestens«. Das ist (natürlich) NICHT so.

Ich mache ganz im Gegenteil seit vielen Jahren immer wieder die Erfahrung, dass einer Sache, die GELINGT, IMMER (!!) eine holprige und teilweise schmerzhafte Zweifel- und Suchphase voraus geht. Regisseur und Protagonistin – Wer schreibt wem das Narrativ? weiterlesen

Inklusion – oder: Sind wir eigentlich alle behindert?

Auf jedem Elternabend kann man derzeit bundesweit dasselbe erleben: Es wird darüber gestritten, ob Unterricht noch anspruchsvoll sein kann, wenn jedes „behinderte“ oder „geflüchtete“ oder „störende“ Kind mitgenommen werden soll. Wird mein eigenes Kind dann ausreichend gefordert? Auf die Zukunft vorbereitet? Oder ist diese ganze Inklusions-Sache nur ein Riesen-Beschiss, um Geld einzusparen, und mein eigenes Kind bleibt dabei auf der Strecke?

Dieses Gefühl ist absolut berechtigt. Nur: Ausgelöst wird diese berechtigte Sorge gar nicht durch Inklusion – sondern dadurch, dass Inklusion an den Schulen eben NICHT statt findet! Wenn Inklusion statt finden WÜRDE, wäre niemand mehr besorgt. Denn: Inklusion bedeutet NICHT, dass der Anspruch so lange runter geschraubt wird, bis alle mitmachen können. Inklusion bedeutet NICHT, dass alle gleich gemacht werden sollen. Inklusion bedeutet ziemlich genau das Gegenteil.

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