Theaterprojekt in der Quinoa-Schule

Nach den Sommerferien hat die Quinoa-Privatschule mit ihrer ersten 7. Klasse im Wedding ihren Betrieb aufgenommen. Es gibt noch kein „richtiges“ Schulgebäude, der Unterricht findet derzeit in den Räumlichkeiten eines Postamts statt. Ich kenne die Gründer_innen Fiona Brunk und Stefan Döring seit etwa drei Jahren und habe eine leise Ahnung davon, was sie durchgemacht haben, um diese Schule Realität werden zu lassen. Denn Quinoa ist eine Privatschule, die bildungsbenachteiligten Kindern eine erfolgreiche Bildungsbiografie ermöglichen möchte. Daher kann sie sich aber nicht über das übliche Schulgeld der Eltern finanzieren – denn die Eltern haben dieses Geld nicht. In den letzten drei Jahren ging es also darum, eine Schule zu finanzieren – weitestgehend ohne staatliche Mittel – fast ausschließlich über Spenden. Sowohl die Gründer_innen als auch alle an der Schulgründung beteiligten Menschen arbeiteten drei Jahre quasi ohne Bezahlung, man könnte sagen idealistisch motiviert, um diese Schule möglich zu machen. Das ist ihnen nun gelungen: 26 Kinder aus dem Wedding haben seit vier Wochen Unterricht an der Quinoa-Schule.

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Abschlussbericht »Tear down this classroom«

Projekt-Titel:
»Tear down this classroom!«

Träger:
Mitspielgelegenheit e.V.

Teilnehmer_innen:
Teilnehmende waren 9 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 19 Jahren aus dem umliegenden Kiez Neukölln und eine Teach-First-Fellow-Studentin.

Thematik:
Stell dir vor, es ist Schule – und keiner geht hin!

Warum träumt jeder (nicht nur die Schüler_innen…!) davon, dass eines Tages, eines morgens, irgendwas passiert, und die Schule ausfällt?? Warum wünscht sich jeder insgeheim die Katastrophe?

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Pädagogisierung als Grusel-Faktor in künstlerischen Prozessen mit Jugendlichen

Gestern war ich im Rahmen von »48 Stunden Neukölln« in einem bekannten Kino-Komplex am Rathaus Neukölln, um die Ergebnisse einiger kultureller Jugendprojekte in Berlin-Neukölln im Bereich Film anzuschauen. Ob dies eine Auswahl bestimmter Projekte war – oder einfach alles gezeigt wurde, was in diesem Jahr an Film-Projekten mit Neuköllner Jugendlichen erarbeitet wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Zwei Spieler (hier E. und A. genannt) von »Tear down this classroom« hatten in einem der Filme als Darsteller mitgewirkt und uns deshalb eingeladen.

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