Letzte Wochen an der Erika-Mann-Grundschule

In den letzten Wochen meines Lehrer-Daseins an der Schule versuche ich mich selbst herauszufordern und „perfekt“ zu sein. Ich will es nochmal wissen. Keine Kompromisse, alles soviel und so gut wie möglich – soweit dies im 24-Quadratmeter-Klassenzimmer und dem vorgegebenen Stundenplan möglich ist. Kann ich noch aufmerksamer, lustiger, geduldiger sein? Klappt eine riesiges, sehr unterschiedliches Lernangebot? Kann Schule lustig sein und gleichzeitig „viel bringen“? Kann ich lustig und motivierend sein – und (den ganzen Tag) bleiben?

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Start Theaterprojekt „Living in translation“

Mit 18 Jugendlichen sind wir im August dieses Jahres mit dem Theaterprojekt „Living in translation“ gestartet. Jetzt sind es noch 10. Viele der rumänischen Jugendlichen müssen „im Haushalt“ helfen oder werden sonstwie zu Hause gebraucht, so dass eine regelmäßige Teilnahme an den Proben nicht möglich ist. Jeden Montag stehe ich hoffnungsvoll vorm Heimathafen und bin gespannt, wer heute kommt… Da wir allmählich (!) einiges festgelegen müssen – am 9. Mai ist Premiere – kann man nicht sagen, dass meine „Spannung“ am Montag-Nachmittag vor der Probe nachlässt… Aber ich kenne das ja inzwischen und versuche mich in Gelassenheit – und vor allem Heiterkeit. Denn wie sagt Marx: Heiterkeit ist die höchste Form des Geistes… Also sage ich mir: Hauptsache sie kommen zur Premiere, oder…?