»Living in translation« II

Nachdem nun fünf Vorstellungen von „Living in translation“ erfolgreich gelaufen sind und wir alle zusammen unsere Abschiedsfeier im Hof des Café Rix gefeiert haben, bei der alle unsere SpielerInnen strahlten wie die Weihnachtsbäume, ist nun eine kleine Reflexion darüber angebracht, was hier denn eigentlich erreicht wurde – und was nicht.

Ich habe in dieser Arbeit mehr als jemals zuvor versucht, ganz bewusst an der Problem-Schnittstelle jeglicher kultureller Bildung zu bleiben und mich für genau das immer wieder neu zu sensibilisieren, was mir als der zentrale Punkt dieser Arbeit erscheint: die Frage nach der Partizipation im künstlerischen Prozess.

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»Living in translation« am Heimathafen

Drei Vorstellungen von »Living in translation« am Heimathafen liegen nun hinter uns. Und das Ganze ist ein großes Fest.

Am ersten Tag der Endprobenwoche, am Montag, dem 6. Mai, sah es noch nicht danach aus. Wie immer warteten wir auf einzelne SpielerInnen, wussten nicht, wo sie waren, ob sie noch kommen würden, und dann stellte sich auch schnell heraus, dass viele ihren Text noch gar nicht konnten. Die erste Proben liefen zäh, stockend. Ich fragte mich im Stillen, ob es diesmal vielleicht doch schief gehen würde.

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Letzte Wochen an der Erika-Mann-Grundschule

In den letzten Wochen meines Lehrer-Daseins an der Schule versuche ich mich selbst herauszufordern und „perfekt“ zu sein. Ich will es nochmal wissen. Keine Kompromisse, alles soviel und so gut wie möglich – soweit dies im 24-Quadratmeter-Klassenzimmer und dem vorgegebenen Stundenplan möglich ist. Kann ich noch aufmerksamer, lustiger, geduldiger sein? Klappt eine riesiges, sehr unterschiedliches Lernangebot? Kann Schule lustig sein und gleichzeitig „viel bringen“? Kann ich lustig und motivierend sein – und (den ganzen Tag) bleiben?

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