In Zeiten großer Veränderung

Wir befinden uns gerade mitten drin in Zeiten großer Veränderung. Neuanfänge stehen bevor oder passieren gerade. Und Altes ‚stirbt‘. Im Kleinen, wie im Großen. Das macht Angst.

Dann ist die Frage, ob wir die Tür nach außen nehmen (Projektionen, „Wer hat „Schuld“-Gedanken, Sich-über-die-Welt-und-die-anderen-aufregen) oder – ob wir es schaffen, die Tür nach innen zu nehmen (Wie geht es mir gerade wirklich, was fühle ich, was brauche ich, was will ich tun?) ?

Die Tür nach außen bringt uns in Trennung von uns selber und von anderen – kurzfristig fühlen wir uns vielleicht entlastet – aber langfristig noch einsamer und ohnmächtiger.

Die Tür nach innen braucht ein ‚Inne-Halten‘ und wir denken vielleicht: Dafür hab ich keine Zeit! – Aber beim Veto-Prinzip ging es schon immer darum, ZEIT ZU VERLIEREN, UM ZEIT ZU GEWINNEN. Die Schildkröte im Kinderbuch ‚Momo‘ wurde immer langsamer – und war trotzdem ‚VORHER DA‘.

Genauso ist es beim Veto-Prinzip. Wir können uns hart machen und in ‚Schlachten GEGEN etwas und GEGEN andere ziehen‘ und immer MEHR machen. Oder wir können ‚elastisch‘ und ‚weich‘ werden – und versuchen, ‚uns in die Wellen hinein zu entspannen‘ und WENIGER zu strampeln. (Was übrigens gar nicht heißt: Weniger zu TUN! Es ist nur ein ANDERES Tun).

Die Frage ist ja mehr: Wo und auf welche Weise wollen und können wir WIRKSAM sein. Wo ‚machen wir viel Lärm um nichts’ und wo beWIRKEN wir etwas Nährendes, Konstruktives in uns und in anderen, das langfristig trägt?

Nicht umsonst ist der Führungstyp Meeresschildkröte in einer ANDEREN Qualität unterwegs als die anderen Führungstypen (Löwe, Kläffer, Erdmännchen). Nämlich im Wasser. Das ist natürlich bildlich gesprochen. Aber Bilder helfen ja manchmal.

Eine Meeresschildkröte setzt auf Zeit und bewältigt allein eine lange Reise, in deren Verlauf sie immer größer und stärker wird. Wer einmal einer ausgewachsenen Meeresschildkröte begegnet ist, hat eine Ahnung von ihrer Kraft, ihrer Schönheit und Stärke.

Ich weiß: Wir haben keine Zeit und wollen ‚die Welt retten‘. Aber das ist das Paradox: Wir retten sie nur, wenn wir uns vom lauten Aussen abwenden und stattdessen in die ANDERE Richtung schauen: Auf uns selbst. Da beginnt es. Im Innen. Da beginnen die Lösungen.

Und EIN Weg dorthin ist das Veto-Prinzip. Ein übrigens SEHR pragmatisches Konzept, das mitten im realen Irrsinn des Lebens entstanden ist. Und das ist gar kein Widerspruch.

Das Veto-Prinzip ist in der konkreten realen Krisen-Situation entstanden. Denn genau da kam die Erkenntnis: Die Lösung beginnt im Innen. Im vermeintlichen ‘Verlieren von Zeit’. Damit ANDERE und neue Wege möglich werden, das Außen zu gestalten.

Du kannst anfangen, indem du dich in kleinsten Alltags-Situationen am Veto-Kompass orientierst und dich ehrlich fragst:

1 Was will ich NICHT?
2 Was WILL ich?
3 WIE will ich das?
4 Was brauche ich dafür?

Da beginnt es. Und wie diese Reise weiter geht und Fahrt und Kraft aufnimmt, das kannst du in unseren Veranstaltungen für dich selbst erproben: Zum Beispiel in der Veto-Weiterbildung.

Alle Infos zu unseren Veto-Veranstaltungen findest du hier:

www.vetoinstitut.de