»Theatrales Mischpult«

(Erfindung von Maike Plath und Begriff als Marke geschützt)“] Das Theatrale Mischpult basiert auf einem »Open-Knowledge-Prinzip« (in fünf Methodenkästen im Beltz Verlag erschienen). Das Theatrale Mischpult besteht aus 500 verschiedenfarbigen Karten, von denen jede Farbe für eine verschiedene Kategorie der Kunstform Theater steht (orange: ästhetische Mittel, rot: Tätigkeiten, gelb: Gefühlsthemen, dunkelblau: Formations-Bausteine, hellblau: Raumkoordinaten, usw.). … »Theatrales Mischpult« weiterlesen

Fragmentieren

Grundidee ist es, ein thematisches Feld auf seine kleinstmöglichen Einheiten herunter zu brechen und transparent zu machen, um diese kleinsten Einheiten dann wieder völlig neu kombinieren zu können. Das Prinzip, das dahintersteckt, kann man anhand eines Beispiels veranschaulichen: Stellen wir uns vor, wir reißen ein Haus komplett ab und zerlegen es in seine Einzelteile. Nun … Fragmentieren weiterlesen

Gamification

Die einzelnen Bestandteile des Mischpults bzw. die Grundkoordinaten eines thematischen Feldes werden in spielerischen Anordnungen und innerhalb spielerischer Gesetzmäßigkeiten auf verschiedenste und individuellste Weise erfahrbar gemacht. Die spielerischen Anordnungen machen immer wieder neue, kleinere und größere Erzählungen auf und können von den Jugendlichen kreativ immer weiterentwickelt werden. Bei dieser Arbeitsweise geht es nicht um das … Gamification weiterlesen

Glückliches Scheitern

Der Begriff glückliches Scheitern (englisch Serendipity), gelegentlich auch Serendipity-Prinzip oder Serendipitätsprinzip, bezeichnet eine zufällige Beobachtung von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist. Verwandt, aber nicht identisch ist die weiter gefasste Redewendung vom glücklichen Zufall. Serendipität betont eine darüber hinausgehende Untersuchungstätigkeit, eine intelligente Schlussfolgerung oder Findigkeit. (Wikipedia)

Großes Regie-Nummernprinzip

Zu einem fortgeschrittenen Zeitpunkt des Arbeitsprozesses wird in Kleingruppen nach dem »Großen Nummernprinzip« gearbeitet. Dies bedeutet, dass in einer Kleingruppe eine Person die Führung (die Regie) übernimmt, und zwar diejenige, die einen Text umsetzen möchte (also den Text aussucht, der in der Gruppe szenisch umgesetzt werden soll): Ein Text dient als Ausgangspunkt, die Regie wählt … Großes Regie-Nummernprinzip weiterlesen

Inklusion

Inklusion bedeutet nicht die Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen in das bestehende, normierte Schulsystem. Inklusion hat nichts mit Integration in irgendein System zu tun, sondern bedeutet das Gegenteil: Nämlich, dass nicht von einem »richtigen« (normierten) System aus gedacht wird, sondern von der real existierenden Vielfalt – weit über »Menschen mit Beeinträchtigungen« hinaus. Vielfalt anzuerkennen heißt: … Inklusion weiterlesen

Kleines Regie-Nummernprinzip

Kleines Regie-Nummernprinzip bedeutet, dass jede Spielerin in der Reigenfolge der Nummern, die verteilt werden, nacheinander einmal führt, also die Regie übernimmt: Jeder Spieler einer Kleingruppe erhält eine Nummer. Jede*r Spieler*in wählt aus den vorhandenen ästhetischen Mitteln eine begrenzte Anzahl aus, kombiniert und/oder modifiziert diese je nach Belieben und entwickelt daraus eine kleine Aktion, die er*sie … Kleines Regie-Nummernprinzip weiterlesen

Kreativgefäße

Spielerische Anordnungen, die eigene Erfahrungen ermöglichen: Spielanordnungen, die durch bestimmte Gesetzmäßigkeiten und Grundprinzipien einen Rahmen geben (eine Begrenzung schaffen) und in mehreren aufeinander aufbauenden Phasen (Leveln) individuelle Freiheit ermöglichen und eigenständige Erkenntnisse und Erfahrungen generieren.

Mischpult-Prinzip

Der Einstieg in das Konzept ist prinzipiell einfach (LOW FLOOR: Zugänglichkeit, einfacher Einstieg). Was zunächst simpel erscheint, wird durch die Erschließung immer weiterer Konzept-Ebenen und Kombinationsmöglichkeiten (WIDE WALLS: Unendliche Kombinationsmöglichkeiten) immer komplexer und anspruchsvoller. Im ständigen Wechselspiel zwischen individueller Freiheit des Einzelnen und Reflexion in der Gruppe werden kontinuierlich auf der einen Seite innere Haltung, … Mischpult-Prinzip weiterlesen

Narrativ

Ein sinnhaftes Narrativ zu den übergeordneten Werten einer Übung (oder jeglicher Anstrengung im Lern-Prozess) ist für die Jugendlichen sehr motivierend, wenn sie sich selbst damit verkoppeln können und nicht das Gefühl haben, dass es »nur« um Pädagogik geht.